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Forschungsprojekt:
"Das Fremde im Eigenen"
Interkultureller Austausch und kollektive Identitäten in den
gesellschaftlichen Umbrüchen der 1960er und 1970er Jahre am
Beispiel der USA und der Bundesrepublik Deutschland
Das
von der VW-Stiftung unterstützte und am 01. Oktober 2002 begonnene
Forschungsprojekt ist ein gemeinsames Unternehmen von Historikern
der Universität Heidelberg und der Rutgers University, New
Jersey, USA. Es ist an der Universität Heidelberg ansässig
und wird geleitet von Prof.
Dr. Detlef Junker. Das Projekt setzt sich zusammen aus vier
Fallstudien der einzelnen Projektteilnehmer Wilfried
Mausbach, Martin Klimke
(beide Universität Heidelberg) sowie Belinda
Davis und Carla MacDougall
(beide Rutgers University). Verantwortlich für die Projektkoordination
ist Danijela Albrecht (Universität
Heidelberg).
Das
Projekt widmet sich den politisch-sozialen und gegenkulturellen
Bewegungen der 1960er und 1970er Jahre in der Bundesrepublik Deutschland
und den USA, anhand derer es interkulturelle Transferprozesse und
deren Bedeutung für die Konstruktion kollektiver Identitäten
untersuchen will. Wie und durch wen wurden Ideen, Lebensstile und
kulturelle Praktiken wechselseitig vermittelt und vor dem Hintergrund
eigener historischer Traditionen aufgenommen und umgeformt? Welche
Folgen hatten diese Prozesse innerhalb Deutschlands und der USA
für die (Re-)Konstruktion nationaler Identitäten, vor
allem aber - angesichts des globalen Selbstverständnisses der
sogenannten "68er-Bewegung" - für die Ausbildung
transnationaler Identitäten. Das Forschungsprojekt wird auf
der Erschließung von publizierten und archivalischen Quellen
sowie auf mündlichen Befragungen beruhen. Die Auswertung dieses
Materials soll mit Hilfe historisch-kritischer und diskursgeschichtlicher
Methoden erfolgen.
Im
Rahmen dieses Projektes sind zahlreiche Vorträge, Konferenzen
und Workshops geplant, unter anderem an der Rutgers University,
NJ, der Universität Heidelberg und am Deutschen
Historischen Institut (DHI) in Washington, D.C. Darüber
hinaus besteht mit dem Hamburger
Institut für Sozialforschung (HIS) eine Kooperation
zur Archivierung der Zeitzeugen-interviews. Zur genaueren Information
über zukünftige Veranstaltungen, die einzelnen Projekte
und Veröffentlichungen soll diese Webpage dienen.
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